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Überblick

"Berliner-Inside.de" - das heißt vor allem kompakte und übersichtliche Infos über diese spannende Stadt. Seit dem Mauerfall am 9. November 1989 verändert sich Berlin rasend schnell. Da verliert man selbst als Berliner schnell mal den Überblick. "Berliner-Inside.de" verschafft jedem Berliner und Berlinbesucher etwas Durchblick. Wir wollen Neugierig auf unsere spannende Stadt machen und Orientierung geben.

In unserem Webverzeichnis finden Sie viele interessante Webseiten und Insditutionen rund um Berlin, neue Einträge im Verzeichnis sind natürlich herzlich Willkommen und selbstverständlich kostenlos.

Viel Spaß dabei!

News

kleine Zeitreise vom Anfang bis zum "neuen" Berlin

Berlin entstand am Ende des 12. Jahrhunderts aus zwei Kaufmannssiedlungen, auf der einen Seite der Spree lag Berlin und auf der anderen Seite Cölln.
Offiziell gilt das Jahr 1237 als Gründungsjahr der Stadt, in diesem Jahr wurde Cölln erstmals urkundlich erwähnt. Berlin folgte 7 Jahre später im Jahr 1244.
Um ihre Rechte gegenüber dem damaligen Landesherrn zu sichern, bildet Berlin und Cölln 1307 eine Union. Beide Städte benutzen nun ein gemeinsames Rathaus, behalten aber eine eigenständige Verwaltung.
Um 1400 hat die Doppelstadt Berlin-Cölln ca. 8.500 Einwohner. In Berlin-Cölln gibt es zu dieser Zeit drei Rathäuser, sowie drei Hospitäler, Kirchen und Klöster.

1709 verfügt König Friedrich I. die Vereinigung von Berlin, Cölln, Dorotheenstadt, Friedrichstadt und Friedrichswerder zur Residenz- und Hauptstadt Berlin. Das "neue" Berlin hat nun 55.000 Einwohner. Knapp 100 Jahre später, im Jahr 1800 ist die Einwohnerzahl Berlins bereits auf rund 170.000 gestiegen.

1871 wird Berlin kaiserliche Reichshauptstadt. Am 9. November 1918 verkündet Reichskanzler Prinz von Baden die Abdankung Kaiser Wilhelms II. und übergibt Regierungsgeschäfte an Friedrich Ebert (SPD).
Bei den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung am 17. November 1929 erzielt die NSDAP 5,8 % und zieht in das Stadtparlament ein.
1933 endet die Demokratie in Berlin und ganz Deutschland durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten.

Nach dem 2. Weltkrieg erfolgt in der Nacht vom 8. zum 9. Mai 1945 in Berlin Karlshorst vor den Vertretern der Alliierten die Kapitulation. Die Stadt wurde in vier Sektoren aufgeteilt und gemeinsam von den Besatzungsmächten verwaltet.
1946: Durch die Zunahme der Interessengegensätze der Siegermächte bezüglich der Nachkriegsordnung in Deutschland und Europa scheiterte die gemeinsamen Verwaltung Berlins durch die Alliierten. Berlin wurde zur Drehscheibe des „Kalten Krieges“.
Durch die Gründung der BRD am 23. Mai 1949 und der DDR am 7. Oktober 1949 werden auch die beiden Stadthälften, die weiterhin unter dem alliierte Sonderstatus standen, in die jeweiligen Gesellschaftssysteme stark eingebunden.

Die 28 Jahre andauernde Teilung der Stadt beginnt am 13. August 1961 mit dem Bau der Mauer entlang der Sektorengrenze. Die Mauer riegelt beide Teile der Stadt voneinander ab.
In den folgenden Jahren entwickeln sich beide Stadtheften völlig unterschiedlich.

Am Abend des 9. November 1989 machte Günter Schabowski am Ende einer Pressekonferenz eher beiläufig erste Angaben zur neuen Reiseregelung für DDR-Bürger. Nach dem sich dann am Abend mehr und mehr DDR-Bürger an den Grenzübergängen einfanden, öffnete sich gegen 21.20 Uhr erstmals der Schlagbaum an der Bornholmer Straße und die ersten DDR Bürger durften (dauerhaft) nach Berlin West ausreisen.

Gegen 23:30 Uhr war dann der Ansturm der Menschenmassen so enorm, dass die diensthabenden Grenzposten den Schlagbaum endgültig öffnete. Rund 20.000 Menschen konnten im Laufe der Nacht ohne Kontrolle den Grenzübergang passieren. Auch einige weitere Berliner Grenzübergänge wurden im am späten Abend des 9. November geöffnet.
Der Abriss der Berliner Mauer begann ab Juni 1990. Am 3. Oktober 1990 wurde in Berlin die Vereinigung Deutschlands vollzogen.